Die Due Diligence geht weit über die formale Prüfung zum Beispiel der Jahresabschlüsse oder der Handelsbücher hinaus. Inhalt und Umfang der Due Diligence variieren individuell. Im Folgenden werden mögliche Inhalte, nach denen auch teils Unterformen der Due Diligence unterschieden werden, dargestellt.

Rechtliche Aspekte:
Die Legal Due Diligence umfasst neben der Analyse der Eigentumsverhältnisse auch die Untersuchung der Gesellschaftsunterlagen, der handelsrechtliche Eintragung, der Regelungen in Gesellschaftsvertrag und Satzung, der vom Unternehmen geschlossenen Verträge und Vereinbarungen, arbeits- und dienstrechtliche Angelegenheiten und mögliche oder bereits laufende Rechtstreitigkeiten und behördliche Verfahren. Hierzu wird meist ein rechtlicher Berater hinzugezogen.

Steueraspekte:
Die Tax Due Diligence beschäftigt sich mit Steuer- und Bilanzangelegenheiten, darunter Bilanzpolitik, ausstehende Steuerzahlungen, Steuerrisiken und die steuerliche Auswirkung der Transaktionsstruktur.

Finanzlage und Reporting:
Financial Due Diligence entspricht im Wesentlichen einer Analyse des internen und externen Rechnungswesen und Controlling zur Beurteilung der finanziellen Situation. Die Informationen stammen hauptsächlich aus Bilanzen, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Kapitalflussrechnung. Hierbei kommt es auch zu einer Betrachtung der Bilanzpolitik, Qualität des Reportings, Transparenz in der Berichterstattung, Finanzstruktur, Vermögenswerte, Verbindlichkeiten, Kapitalstruktur, Liquidität, Finanzierungsmöglichkeiten und -kosten.

Marktstellung und Zukunftsentwicklung:
Die Business Opportunity oder Market Due Diligence beurteilt einerseits aktuelle strategische Aspekte wie die Qualität des Stammgeschäfts, Stellung innerhalb der Branche, der Patentsituation und Selling Proposition. Andererseits wird auch versucht, die zukünftigen Entwicklungen des Marktes, mögliche Chancen und Risiken abzuschätzen.

Human Resource-Aspekte:
Die Management Due Diligence beurteilt die Qualität des Managements hinsichtlich Ausbildung, Erfahrung und Referenzen.

Nicht nur IST Zustande werden betrachtet, sondern auch mögliche Verbesserungen und Optimierungen runden das Bild einer ganzheitlichen Due Diligence ab.

Alle Teilbereiche zusammen ergeben für eine Beteiligungsgesellschaft ein optimales Bild um eine fundierte Entscheidung treffen zu können.

4 Beteiligungsgesellschaften nutzen mittlerweile unsere Expertise um Ausfallrisiken zu minimieren und Grundlagen für Entscheidungen zu schaffen.

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